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Geschäftsbericht 2025

Gesundheit fördern und Krankheiten vorbeugen





Inhaltsübersicht

Highlights 2025

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir 2025 wichtige Akzente für die Gesundheit der Menschen in der Schweiz gesetzt. Entdecken Sie im Video ausgewählte Highlights und Aktivitäten, mit denen wir nachhaltige Wirkung erzielt haben.



Jahresrückblick im Video

Was uns 2025 bewegt hat



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Gesundheit in allen Lebensphasen

Von der Kindheit bis ins hohe Alter: Wir stärken die Gesundheit der Menschen in der Schweiz in allen Lebensphasen. Unsere Aktivitäten richten sich an Jung und Alt und entfalten ihre Wirkung insbesondere in Schule, Arbeitswelt, Gemeinden und Städten sowie in der Gesundheitsversorgung.

Stärkung der Gesundheit in allen Lebensphasen

Gesundheit von Kindern und Familien

Eine gesunde Entwicklung beginnt früh. Mit gezielten Massnahmen stärken wir die Gesundheit von Kindern und Familien und schaffen förderliche Rahmenbedingungen in Alltag, Bildung und Betreuung. Dabei arbeiten wir eng mit kantonalen und lokalen Partnern zusammen. Besonderes Augenmerk legen wir auf nachhaltige Strukturen und Chancengerechtigkeit.



Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Stärkung der Gesundheit in allen Lebensphasen

Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Jugendliche und junge Erwachsene stehen am Beginn eines eigenständigen Lebens – ihre Gesundheit heute legt den Grundstein für morgen. Mit gezielten Massnahmen unterstützen wir sie dabei, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen, psychisches Wohlbefinden zu stärken und gesunde Lebensgewohnheiten zu entwickeln. Wir fördern die Gesundheitskompetenz und die Selbstwirksamkeit junger Menschen und setzen auf altersgerechte Angebote im Alltag – sei es in Schule oder in der Freizeit.



Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Stärkung der Gesundheit in allen Lebensphasen

Gesundheit von Erwachsenen

Die Gesundheit von Erwachsenen wird von Arbeit, Familie sowie auch von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Wir setzen uns dafür ein, gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen und individuelle Ressourcen zu stärken. Mit gezielten Angeboten und Projekten unterstützen wir Erwachsene dabei, ihre Gesundheit langfristig zu erhalten.



Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Stärkung der Gesundheit in allen Lebensphasen

Gesundheit von älteren Menschen

Mit zunehmendem Alter gewinnen Gesundheit, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe an Bedeutung. Wir engagieren uns dafür, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein gesundes und selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen. Mit gezielten Programmen und Projekten stärken wir die Ressourcen älterer Menschen und fördern ihre Lebensqualität.



Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Fokus auf zentrale Lebensbereiche

Gesundheitsförderung an Schulen

Schulen sind zentrale Lebens- und Lernorte für Kinder und Jugendliche. Wir engagieren uns dafür, Schulen als gesundheitsförderliche Lern- und Arbeitsumgebungen zu stärken. Mit gezielten Programmen und Unterstützungsangeboten fördern wir die psychische Gesundheit, Bewegung und ausgewogene Ernährung sowie die Gesundheitskompetenz im Schulalltag.



Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Fokus auf zentrale Lebensbereiche

Gesundheitsförderung und Prävention in Gemeinden und Städten

Gemeinden und Städte prägen die Lebensbedingungen der Bevölkerung entscheidend. Wir unterstützen sie dabei, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen vor Ort zu schaffen und weiterzuentwickeln. Mit Programmen, Instrumenten und Partnerschaften stärken wir die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld.





Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Fokus auf zentrale Lebensbereiche

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Die Arbeitswelt hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit von Erwerbstätigen. Massnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) können zahlreiche Menschen erreichen und in ihrem Wohlbefinden stärken. Wir setzen uns dafür ein, dass Betriebe gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen schaffen und insbesondere die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeitenden fördern. Unsere Angebote unterstützen Betriebe, nachhaltige Strukturen aufzubauen, Kompetenzen im Umgang mit Gesundheit zu stärken und eine wertschätzende, gesundheitsorientierte Unternehmenskultur zu verankern.





Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Fokus auf zentrale Lebensbereiche

Prävention in der Gesundheitsversorgung

Die Gesundheitsversorgung bietet zentrale Ansatzpunkte, um Menschen in belastenden oder vulnerablen Lebenssituationen frühzeitig zu erreichen. Wir engagieren uns dafür, Prävention systematisch mit der Behandlung zu verbinden und nachhaltig in Versorgungsstrukturen zu verankern. Seit 2019 fördern wir innovative Projekte, in denen präventive Interventionen entwickelt und umgesetzt werden, um die Gesundheit und Lebensqualität von Patient*innen zu verbessern und ihre Selbstständigkeit zu stärken. So leisten wir einen Beitrag zur Vermeidung chronischer Erkrankungen, zur Reduktion von Folgekosten und zur langfristigen Stabilisierung der Gesundheit.





Wir engagieren uns insbesondere in folgenden Bereichen



Ziele und Massnahmen

Bei unseren Aktivitäten im Berichtsjahr orientierten wir uns an den strategischen Schwerpunkten 2025–2028. In den folgenden Abschnitten stellen wir die fünf Schwerpunktbereiche vor und zeigen, welche strategischen Ziele wir verfolgen. Zu jedem Ziel veranschaulichen wir anhand einer konkreten Massnahme, wie wir im Geschäftsjahr 2025 zur Erreichung der Ziele beigetragen haben.

Strategische Ziele und konkrete Massnahmen

Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit

Kantonale Aktionsprogramme

Zusammen mit allen 26 Kantonen setzen wir uns dafür ein, dass sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ältere Menschen ausgewogen ernähren, ausreichend bewegen und psychisch gesund bleiben. Im Berichtsjahr haben wir in Abstimmung mit den Kantonen zudem erstmals Pilotprogramme für Erwachsene lanciert.



Was ist ein kantonales Aktionsprogramm?

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Wir motivieren die Kantone, die Gesundheit ihrer Bevölkerung zu fördern, und unterstützen sie dabei fachlich und finanziell. Ein kantonales Aktionsprogramm (KAP) ist eine vertragliche Zusammenarbeit zwischen uns und einem Kanton.

Die Kantone wählen für ihr Aktionsprogramm die Lebensphase «Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene» und/oder die Lebensphase «ältere Menschen». Ein Programm enthält pro Lebensphase Massnahmen zu allen drei Themenbereichen Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit. Eine Erweiterung der Aktionsprogramme um die Lebensphase «Erwachsene» wird von 2025 bis 2028 in einzelnen Pilotkantonen geprüft.

Mit der Projektförderung KAP unterstützen wir zudem Organisationen, die sich mit einem Projekt für die Gesundheitsförderung engagieren. Die Projekte sind auf die Bedürfnisse der KAP abgestimmt.





Kantonale Aktionsprogramme (KAP)

Warum unser Engagement wichtig ist



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der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz sind übergewichtig.



Quelle: Monitoring BMI 2025



0%

der Menschen in der Schweiz fühlen sich mittel bis stark psychisch belastet.



Quelle: Monitoring MOREPSY 2025



0,0%

der Menschen ab 15 Jahren fühlen sich manchmal oder oft einsam. Quelle: Bundesamt für Statistik



Kantonale Aktionsprogramme (KAP)

Unser strategischer Fokus



Kantonale Aktionsprogramme (KAP)

Wir begleiten und unterstützen die Kantone in der Gesundheitsförderung

Programme zur Gesundheitsförderung in der ganzen Schweiz – gemeinsam mit allen 26 Kantonen



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz begleitet die Kantone in der Erarbeitung ihrer neuen Phasen der kantonalen Aktionsprogramme entsprechend den Rahmenbedingungen der Stiftung, sichert deren Qualität und unterstützt deren Umsetzung durch ihre Dienstleistungen.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Aktionsprogramm im Kanton Glarus lanciert – erstmals Programme in allen Kantonen

Mit der Lancierung eines kantonalen Aktionsprogramms (KAP) im Kanton Glarus wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Erstmals setzen nun alle Kantone der Schweiz gemeinsam mit uns ein Aktionsprogramm zur Gesundheitsförderung um.

Der Kanton Glarus fokussiert sich in seinem Aktionsprogramm auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Er hat ein kompaktes Programm konzipiert und setzt insbesondere auf bewährte Good-Practice-Projekte aus unserer Orientierungsliste KAP.

Dank dem KAP können Massnahmen nun im ganzen Kanton verbreitet und gezielt gestärkt werden. Flankiert werden diese Projekte von einer Stärkung und Neustrukturierung der Gesundheitsförderung im Kanton. Wir haben den Kanton Glarus bei der Erarbeitung des Konzepts intensiv begleitet.



Projektförderung Kantonale Aktionsprogramme (KAP)

Wir unterstützen zahlreiche wirksame Projekte zur Gesundheitsförderung

Projekte in den Bereichen Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz wählt Projekte gemäss Konzept der Projektförderung aus, begleitet sie in ihrer Umsetzung und wertet sie in Bezug auf ihre nachhaltige Umsetzung in den Kantonen aus. Evaluierte (wirksame) Projekte sind in die Orientierungsliste aufgenommen, um die Anzahl der Good-Practice-Massnahmen in den kantonalen Aktionsprogrammen zu erhöhen.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Nationales Tanzprojekt Roundabout für Mädchen und junge Frauen gefördert

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Das von uns geförderte Projekt «Roundabout Schweiz» ist ein nationales, niederschwelliges Tanzangebot für Mädchen und junge Frauen von 8 bis 20 Jahren. Es zielt darauf ab, die Bewegung, das Selbstbewusstsein und die sozialen Ressourcen der Teilnehmenden zu fördern. Roundabout besteht seit dem Jahr 2000 und wird laufend weiterentwickelt.

Die Ergebnisse einer 2025 veröffentlichten Evaluation zeigen, dass Teilnehmende von Roundabout eine durchschnittlich höhere psychische Gesundheit aufweisen als gleichaltrige Jugendliche in der Schweiz. 

 Insgesamt 93 Projekte gefördert

Mit der Projektförderung KAP unterstützen wir Projekte in den Bereichen Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit. Im Berichtsjahr haben wir insgesamt 93 Projekte in der ganzen Schweiz gefördert.



Kantonale Aktionsprogramme (KAP)

Wir pilotieren Programme zur Gesundheitsförderung bei Erwachsenen

Erweiterung der kantonalen Aktionsprogramme um die Zielgruppe Erwachsene



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz finanziert kantonale Pilotprogramme für die Zielgruppe Erwachsene mit, wertet die Umsetzungserfahrungen aus und erarbeitet eine Entscheidungsgrundlage für die Finanzierung und die definitive Integration in die kantonalen Aktionsprogramme ab 2029.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Pilotprogramm «Einsamkeit bei jungen Erwachsenen» im Kanton Basel-Stadt gestartet

Erstmals seit der Lancierung der kantonalen Aktionsprogramme (KAP) im Jahr 2007 wurden im Berichtsjahr Pilotprogramme für die Zielgruppe Erwachsene gestartet. Diese Neuerung der Strategie 2025–2028 geht explizit auf ein Bedürfnis der Kantone zurück.

Die Kantone Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Tessin und Genf haben sich anhand von Selektionskriterien qualifiziert, für die Jahre 2025–2028 ein Pilotprogramm für die Zielgruppe Erwachsene zu testen.

Der Kanton Basel-Stadt engagiert sich in seinem Pilotprogramm gegen Einsamkeit bei jungen Erwachsenen. Kern des Programms ist ein «Netzwerk gegen Einsamkeit», welches die relevanten Stakeholder und Betroffene zusammenbringt. Der Fortschritt wird laufend begleitet und evaluiert. 



Kantonale Aktionsprogramme (KAP)

Zahlen und Fakten 2025



0

Kantone bei der Umsetzung von Aktionsprogrammen begleitet und 14 Kantone bei der Konzipierung neuer Programme unterstützt

0

Projekte in den Bereichen Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit gefördert

0

Beratungen für Kantone durchgeführt (Hochrechnung)



Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zusammen mit Multiplikator*innen engagieren wir uns für die Stärkung der psychischen Gesundheit von Erwerbstätigen, indem wir Organisationen im Aufbau und bei der Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) unterstützen.



Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement?

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Wir unterstützen Unternehmen in der Schweiz darin, mit individuellen und organisatorischen Massnahmen die psychische Belastung im Arbeitsalltag zu reduzieren und die gesundheitsförderlichen Ressourcen der Mitarbeitenden zu stärken.

Zusammen mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft haben wir Qualitätskriterien für betriebliches Gesundheitsmanagement erarbeitet. Auf Basis dieser Kriterien zeichnen wir seit 2009 Betriebe mit dem Label «Friendly Work Space» aus.

Und mit unseren BGM-Services bieten wir Betrieben Informationen und Instrumente für den Aufbau, die Umsetzung und die Weiterentwicklung ihres Gesundheitsmanagements.





Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Warum unser Engagement wichtig ist



0,0%



der Erwerbstätigen in der Schweiz weisen einen Job-Stress-Index im kritischen Bereich auf. Quelle: Job-Stress-Index



0,0%



der Erwerbstätigen in der Schweiz fühlen sich emotional erschöpft.



Quelle: Job-Stress-Index

0,0 Milliarden



Franken kosten stressbedingte Produktivitätsverluste die Schweizer Wirtschaft jährlich. Quelle: Job-Stress-Index





Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Unser strategischer Fokus



Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Wir stärken Betriebe mit Wissen und Tools für das Gesundheitsmanagement

Grundlagenwissen und Tools für das Gesundheitsmanagement



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz stellt qualitätsgesicherte Erkenntnisse und Angebote adressatengerecht zur Verfügung, wobei die Bedürfnisse von KMU, Veränderungen am Arbeitsplatz und Chancengerechtigkeit berücksichtigt werden.



Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Psychische Gesundheit von Lernenden und Kompetenzen von Berufsbildenden gestärkt

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Um Lernende wirksam zu unterstützen, braucht es neben individueller Begleitung auch strukturelle Prävention. Im Berichtsjahr stärkten wir Berufs- und Praxisbildende in Erfahrungsaustauschen zur Früherkennung psychischer Belastungen. Und mit dem «Netzwerk Prävention Lernende» fördern wir den Wissenstransfer zwischen Arbeits- und Freizeitsicherheit und Gesundheitsförderung.

In der Romandie pilotierten wir zudem eine Weiterbildung für KMU und verankerten das Thema «Psychische Gesundheit in der Berufsbildung». Unser Angebot «Apprentice» entwickelten wir weiter und ergänzten es um Inhalte zu sozialen Medien. Darüber hinaus unterstützten wir eine schweizweite Studie rund um die Situation von Lernenden in der Berufslehre. Die Ergebnisse der Befragung, die 45'000 Lernende erreichte, fliessen in unsere Angebotsentwicklung ein.



Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Wir bringen BGM in der Schweiz gemeinsam mit unseren Partnern voran

Vernetzung und Zusammenarbeit mit Multiplikator*innen



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz entwickelt das Netzwerk aus aktiven Multiplikator*innen weiter, um dessen Reichweite hinsichtlich Sensibilisierung und Verbreitung zu erhöhen.



Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Guide «Navital» zur gezielten Förderung der psychischen Gesundheit in KMU entwickelt

Im Berichtsjahr haben wir intensiv an der Lancierung des neuen BGM-Angebots «Navital» gearbeitet. Diese digitale Plattform hilft KMU, aus der Vielzahl an bestehenden Angeboten jene Unterstützung zu finden, die wirklich zu ihren Anliegen passt.

Ein Pilotprojekt hat bestätigt, dass seitens KMU ein grosses Bedürfnis nach einem zentralen Orientierungsangebot im Bereich psychische Gesundheit besteht. Mit Navital entwickeln wir eine Website mit passenden Angeboten von zahlreichen Partnern, bieten Orientierungsgespräche und ergänzen in einer zweiten Phase einen KI-Chatbot.

Für Navital arbeiten wir eng zusammen mit dem SECO, der IV-Stellen-Konferenz und der Helsana sowie mit Fachorganisationen wie Compasso, Pro Mente Sana oder dem Schweizerischen Gewerbeverband.



Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Wir bieten Grundlagen für wirksames BGM und machen Engagement sichtbar

Voraussetzungen und Sichtbarkeit für wirksames Gesundheitsmanagement schaffen



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Mit dem Label «Friendly Work Space» und seinen Grundlagen schafft Gesundheitsförderung Schweiz die Voraussetzungen und die Sichtbarkeit für ein wirksames Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement.



Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Label «Friendly Work Space» weiterentwickelt mit Fokus neue Arbeitsformen und KMU

Mit dem Label «Friendly Work Space» unterstützen wir Betriebe beim Aufbau eines systematischen Gesundheitsmanagements. Im Berichtsjahr haben wir das Angebot rund um das Label umfassend überprüft und gezielt weiterentwickelt.

Der Wandel der Arbeitswelt bringt auch neue Herausforderungen für die Gesundheit. Vor diesem Hintergrund haben wir die BGM-Qualitätskriterien von «Friendly Work Space», die seit 2009 von zahlreichen Unternehmen schweizweit genutzt werden, aktualisiert.

Im Rahmen unserer Strategie 2025–2028 legen wir zudem einen Schwerpunkt auf die stärkere Verbreitung von BGM in KMU. Daher haben wir bei der Weiterentwicklung des Labels insbesondere auch die Bedürfnisse von KMU berücksichtigt.



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An der Label-Verleihung 2025 konnten wir 8 Betriebe neu mit dem Label auszeichnen sowie 25 Betriebe, die nach 3 Jahren das Re-Assessment erfolgreich bestanden haben.

Ende 2025 waren 111 Betriebe mit insgesamt über 217'000 Mitarbeitenden mit dem Label «Friendly Work Space» ausgezeichnet. 



Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Zahlen und Fakten 2025



0

Mitarbeitende in 175 Betrieben mit Job-Stress-Analysis zu ihrer psychischen Gesundheit befragt

0

Fachpersonen und Führungskräfte aus 8'410 Betrieben mit insgesamt 102 Sensibilisierungsveranstaltungen erreicht

0

Nutzende haben unsere Online-Angebote für Gesundheitsförderung in KMU eingesetzt: Leadership-Kit, HR-Toolbox und Navital.



Leiden vermeiden statt teuer behandeln

Prävention in der Gesundheitsversorgung

Wir engagieren uns für die Stärkung der Prävention in der Gesundheitsversorgung mit dem Ziel, die Lebensqualität und die Autonomie von Patient*innen zu fördern.



Was ist Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)?

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Im Rahmen der Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung unterstützen wir Interventionen in den Themenschwerpunkten nichtübertragbare Krankheiten (NCDs), Sucht und psychische Erkrankungen. Seit 2018 investieren wir jährlich rund 6,5 Millionen Franken in entsprechende Präventionsprojekte.

Unser Ziel ist es, dass präventive Leistungen in der gesamten gesundheitlichen Versorgungskette angeboten werden. Einerseits sollen Risikogruppen frühzeitig erreicht und damit Erkrankungen verhindert werden. Andererseits soll chronisch kranken Menschen aufgezeigt werden, wie sie mit ihrem Leiden umgehen und dieses positiv beeinflussen können.





Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Warum unser Engagement wichtig ist



0,0 Millionen



Menschen in der Schweiz leiden an NCDs wie Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Quelle: Bundesamt für Gesundheit 

0%

der Gesundheitskosten in der Schweiz sind durch NCDs verursacht (65,7 Mrd. Franken pro Jahr). Quelle: Bundesamt für Gesundheit

0,0 Milliarden



Franken betragen die jährlichen Kosten von Sucht in der Schweiz. Quelle: MonAM (BAG und Obsan)



Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Unser strategischer Fokus



Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Wir fördern zahlreiche innovative Präventionsprojekte

Projekte zur Prävention von NCDs, psychischen Erkrankungen und Sucht



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz lanciert in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit themenspezifische Projekte, welche Lücken in der Behandlung von Betroffenen schliessen sollen. Zudem begleitet Gesundheitsförderung Schweiz die Projekte in ihrer Umsetzung und evaluiert sie.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Projekt Concurrent Care zur Krebsnachsorge gefördert

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Das von uns geförderte Projekt «Concurrent Care» (CoCa) wurde ins Leben gerufen, um die Versorgung von Patient*innen mit Krebs zu verbessern, insbesondere in Bezug auf die gesundheitliche Vorausplanung.

Das Hauptziel ist, die Kommunikation und Planung im Gesundheitswesen zu optimieren, die Lebensqualität der Patient*innen zu erhöhen, realistische Erwartungen zu fördern und Hospitalisationen zu reduzieren.



Insgesamt 80 Projekte gefördert

Bis Ende des Berichtsjahres haben wir insgesamt 80 Projekte zur Prävention in der Gesundheitsversorgung in der ganzen Schweiz gefördert. Mit den Projekten verfolgen wir das Ziel, nichtübertragbaren Krankheiten sowie Sucht und psychischen Erkrankungen vorzubeugen.



Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Wir identifizieren und verbreiten wirksame Präventionsansätze

Identifikation von Good-Practice und Generierung von Wissen zu Erfolgsfaktoren



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz identifiziert Good-Practice-Modelle der Prävention in der Gesundheitsversorgung, valorisiert das Wissen zu deren Erfolgsfaktoren und empfiehlt sie den Stakeholdern für die weitere Verbreitung.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Mehr Lebensqualität trotz neurokognitiven Störungen: Projekt CareMENS evaluiert

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CareMENS ist ein Westschweizer Projekt zur Erhaltung der Selbstständigkeit und Lebensqualität von älteren Menschen mit neurokognitiven Störungen. Wir haben das Projekt von 2020 bis 2024 unterstützt.

CareMENS besteht aus zwei Teilen:

Der Betreuungsteil bietet ein innovatives Modell für die koordinierte Begleitung von Menschen im Anfangsstadium neurokognitiver Störungen in Memory-Kliniken.

Und der Aus- und Weiterbildungsteil bietet Schulungen für Pflegefachpersonen und andere, die punktuell mit älteren Menschen in Kontakt kommen. Ziel ist es, sie zu befähigen, Verhaltensauffälligkeiten und kognitive Störungen zu erkennen, angemessen zu reagieren und Betroffene an passende Hilfsangebote weiterzuvermitteln.

Im Berichtsjahr haben wir die Evaluation des Projekts veröffentlicht und die Ergebnisse sind erfreulich. CareMENS hat sich in den Memory-Kliniken der Kantone Waadt, Genf und Neuenburg dauerhaft etabliert und es wurden Empfehlungen für die Weiterführung des Projekts formuliert.



Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Wir sichern die nachhaltige Umsetzung erfolgreicher Präventionsprojekte

Verbreitung, Verankerung und langfristige Finanzierung von wirksamen Projekten



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz engagiert sich im Zusammenspiel mit dem Bundesamt für Gesundheit und weiteren definierten Stakeholdern für die Verbreitung, Verankerung und Ermöglichung einer langfristigen Finanzierung wirksamer Projekte der Prävention in der Gesundheitsversorgung.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Fundierte Grundlagen zur nachhaltigen Finanzierung von Projekten erarbeitet

Die Finanzierung von Projekten der Prävention in der Gesundheitsversorgung ist häufig zeitlich beschränkt, kurzfristig und sehr heterogen organisiert – kurz: herausfordernd. Damit wirksame Interventionen nachhaltig etabliert werden können, braucht es tragfähige und langfristige Finanzierungsmodelle und eine vorausschauende Strategie.

Wir unterstützen Projektverantwortliche mit fundierten Grundlagen, praxistauglichen Empfehlungen und gezielter Beratung. Alles rund um die nachhaltige Finanzierung von Projekten haben wir im Berichtsjahr auf einer Themenseite auf unserer Website zusammengestellt. 



Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Zahlen und Fakten 2025

0

Projekte zur Prävention in der Gesundheitsversorgung gefördert (Gesamtzahl bis Ende des Berichtsjahrs, inklusive Folgeprojekten)

0

Beratungen für Projekte in der Umsetzung durchgeführt

0

Evaluationen für geförderte Projekte koordiniert und begleitet



Kräfte bündeln und Synergien nutzen

Koordination und Vernetzung

Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Akteur*innen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention untereinander vernetzen, voneinander lernen sowie effektiv und effizient zusammenarbeiten.



Um die Gesundheitsförderung und Prävention in der Schweiz zu fördern und zu verankern, setzen wir auf Netzwerkaktivitäten. Wir initiieren und pflegen Partnerschaften mit nationalen und regionalen Organisationen und organisieren zahlreiche Vernetzungstreffen, damit die Akteur*innen Wissen und Erfahrungen austauschen sowie Synergien identifizieren und nutzen können.

Durch die Finanzierung von Massnahmen und die Entwicklung von Präventionsmitteln können wir zudem zahlreiche Kollaborationen aufbauen. Erfolgreiche Partnerschaften und Netzwerke sind für die Wirkung von Gesundheitsförderung und Prävention von zentraler Bedeutung.





Koordination und Vernetzung

Warum unser Engagement wichtig ist



Wissen und Erfahrungen austauschen

Mit den Netzwerkaktivitäten können die Akteur*innen Erfahrungen und Wissen austauschen.



Qualität der Leistungen steigern

Durch Koordination und Vernetzung kann die Qualität von Angeboten und Massnahmen gesteigert werden.



Synergien nutzen und Effizienz erhöhen

Durch die Nutzung von Synergien können Massnahmen effizient umgesetzt werden.



Koordination und Vernetzung

Unser strategischer Fokus



Koordination und Vernetzung

Wir fördern den Austausch von Wissen und Kompetenzen in unserem Netzwerk

Förderung von Kompetenzen und Know-how der Akteur*innen



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz fördert die Kompetenz, das Know-how und ein gemeinsames Verständnis unter den relevanten Akteur*innen.



Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Nationale BGM-Tagung zum Thema «Altersdiversität und Unternehmenskultur» organisiert

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Zusammen mit der Suva und dem SECO haben wir die Nationale BGM-Tagung 2025 rund um das Thema «Altersdiversität und Unternehmenskultur» organisiert. Die Tagung beleuchtete, wie altersdurchmischte Teams mit ihren verschiedenen Bedürfnissen und Lebensphasen zu einer erfolgreichen Unternehmenskultur beitragen können.

Die Referierenden zeigten konkret auf, wie Betriebe mit einer gelebten Altersdiversität die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden stärken können und wie sich eine positive Unternehmenskultur aktiv gestalten lässt.

Mehr als 900 Teilnehmende nutzten die BGM-Tagung als Plattform für neues Wissen, Erfahrungsaustausch und Kontaktpflege.



Koordination und Vernetzung

Wir koordinieren Aktivitäten und setzen uns ein für gemeinsame Massnahmen

Koordination verschiedener Akteur*innen sowie Förderung von Austausch und Zusammenarbeit



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz koordiniert die Aktivitäten der Akteur*innen, fördert den Austausch und die Umsetzung von gemeinsamen Massnahmen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit bei der Förderung der Gesundheitskompetenz und beim Durchführen von Kampagnen zur psychischen Gesundheit.



Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Psychische Gesundheit: Kampagnen koordiniert und weiterentwickelt

Psychische Belastungen gehören für viele zum Alltag und jede zweite Person ist im Laufe des Lebens von einer psychischen Erkrankung betroffen. Darum lohnt es sich, die Psyche zu stärken – sowohl individuell als auch gesellschaftlich und wirtschaftlich. Mit den beiden Kampagnen «Wie geht’s dir?» und «Santépsy.ch» bzw. «Salutepsi.ch» leisten wir dazu einen wertvollen Beitrag.

«Wie geht’s dir?» wird seit 2018 in unserem Auftrag von den Deutschschweizer Kantonen und der Stiftung Pro Mente Sana umgesetzt. 2025 startete eine neue Kampagnenphase und sechs wissenschaftlich fundierte Impulse rückten ins Zentrum: Beziehungen pflegen, Neues entdecken, Lebensstil beachten, Selbstwert erkennen, Gespräch suchen und Unterstützung annehmen.

«Santépsy.ch» wird seit 2018 in unserem Auftrag von den Westschweizer Kantonen und dem Tessin umgesetzt – in Partnerschaft mit der Coraasp und der CLASS. 2025 wurde unter anderem die Website Psy-Health.ch lanciert, die sich in 12 Sprachen an Menschen mit Migrationserfahrung richtet.

Wir unterstützen die Koordination und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und sorgen für die Abstimmung der beiden Kampagnen, um das Synergiepotenzial optimal zu nutzen.



Koordination und Vernetzung

Wir vernetzen uns in allen für die Gesundheit relevanten Bereichen

Schaffung von Verbindungen zu Fach- und Politikbereichen mit Bedeutung für die Gesundheit



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz schafft Verbindungen zu anderen Politikbereichen, die mit Prävention und Gesundheitsförderung in Zusammenhang stehen.



Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Gesundheitsförderung und Prävention in Gemeinden und Städten gestärkt

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Im Berichtsjahr haben wir die Koordination und Vernetzung relevanter Akteur*innen auf kommunaler und städtischer Ebene weiter gestärkt. In enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Städteverband und dem Schweizerischen Gemeindeverband haben wir Partnerschaften weiterentwickelt und genutzt, um gemeinsame Themen voranzubringen.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt legten wir auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt als Faktor für die Gesundheit der Bevölkerung. Dieses Thema haben wir mit unseren Partnerorganisationen aufgegriffen, vertieft und in bestehende Austausch- und Vernetzungsformate integriert. Unter anderem stand es im Zentrum der Nationalen Gesundheitsförderungs-Konferenz 2025.

Durch Abstimmung mit den Dachverbänden konnten wir den Wissenstransfer zwischen nationaler Ebene, Städten und Gemeinden stärken sowie die Sensibilisierung für gesundheitsrelevante Fragestellungen im kommunalen Kontext weiter fördern.



Koordination und Vernetzung

Zahlen und Fakten 2025

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Partnerorganisationen haben mit uns Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention umgesetzt

0

Fachpersonen und Entscheidungstragende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik nutzten unsere nationalen Events als Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch



(BGM-Tagung, Gesundheitsförderungs-Konferenz)

0

Koordinations- und Vernetzungsveranstaltungen in der ganzen Schweiz durchgeführt



Evaluation, Monitoring und Qualitätssicherung

Wirkungsmanagement

Gesundheitsförderung und Prävention wirken: Wir überprüfen systematisch die Wirkung von Massnahmen mit dem Ziel, Programme und Projekte qualitativ besser, wirkungsvoller und effizienter zu gestalten.



Gemäss Artikel 19 des schweizerischen Krankenversicherungsgesetzes (KVG) sind wir zur Evaluation von uns initiierter oder finanzierter Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention verpflichtet. Mittels Evaluationen und Monitoringstudien überprüfen wir den Fortschritt der Zielerreichung sowie die Wirkung und die Qualität der Massnahmen.

Zugleich legen wir dadurch gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie Akteur*innen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention Rechenschaft ab. Darüber hinaus entwickeln wir Instrumente und Dienstleistungen, welche Fachpersonen bei der Planung, Steuerung, Evaluation und Optimierung von Massnahmen unterstützen.





Wirkungsmanagement

Warum unser Engagement wichtig ist



Qualität steigern und Wirkung optimieren

Die Erkenntnisse aus Evaluationen helfen uns und Partnerorganisationen, die Qualität und Wirkung von Angeboten und Massnahmen zu optimieren.



Handlungsbedarf erkennen

Die Ergebnisse von Monitorings helfen uns bei der Identifikation von Handlungsbedarf und der Ausrichtung unserer Aktivitäten.



Partnerorganisationen unterstützen

Um die Qualität der Arbeit unserer Partner zu fördern, stellen wir ihnen Instrumente für das Wirkungsmanagement zur Verfügung.



Wirkungsmanagement

Unser strategischer Fokus



Wirkungsmanagement

Wir messen die Wirkung und die Effizienz unserer Massnahmen

Evaluations- und Monitoringstudien



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz beauftragt und koordiniert Evaluations- und Monitoringstudien, um die Effizienz und Wirkung ihrer Massnahmen sowie von geförderten Projekten, Programmen und Kampagnen zu überprüfen, und nutzt die Erkenntnisse für deren Weiterentwicklung.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Kantonale Aktionsprogramme umfassend evaluiert und gezielt weiterentwickelt

Im Berichtsjahr haben wir die nationale Evaluation der kantonalen Aktionsprogramme (KAP) für die Jahre 2021-2024 veröffentlicht. Die Ergebnisse helfen uns, die KAP zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Der Schlussbericht der Evaluation zeigt erfreuliche Fortschritte auf:

  • Die Umsetzung der KAP ist auf Kurs und das Engagement der Kantone ist gestiegen, besonders für die psychische Gesundheit und die Zielgruppe ältere Menschen.
  • Die Programme erzielen auch Wirkungen bei den Multiplikator*innen in den Gemeinden.
  • Unsere Dienstleistungen werden von den Kantonen geschätzt und als wichtig beurteilt.



Wirkungsmanagement

Wir informieren zu den Ergebnissen unserer Evaluationen und Monitorings

Evaluations- und Monitoringstudien



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz informiert adressatengerecht über die Ergebnisse aus Evaluationen und Monitoringstudien.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Monitoring Ressourcen Psychische Gesundheit: dritte Erhebungswelle durchgeführt

Mit dem 2021 eingeführten Monitoring Ressourcen Psychische Gesundheit erfassen wir regelmässig, wie gut die Bevölkerung über Möglichkeiten zur Stärkung der psychischen Gesundheit informiert ist und auf welche Ressourcen sie in belastenden Situationen zurückgreift. Die Ergebnisse veröffentlichen wir jeweils auf unseren Kanälen, mittels Medienarbeit und via Partnerschaften.

Die dritte Erhebungswelle 2025 basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung von 3’300 Personen. Die Ergebnisse bleiben gegenüber 2023 weitgehend stabil. Die Mehrheit der Bevölkerung in der Schweiz misst der Pflege ihrer psychischen Gesundheit eine hohe Bedeutung bei. Dennoch gibt nur ungefähr die Hälfte an, genau zu wissen, was sie für ihre psychische Gesundheit unternehmen kann. 



Wirkungsmanagement

Wir fördern wirkungsorientiertes Handeln bei uns und unseren Partnern

Evaluations- und Monitoringstudien



Unser Ziel gemäss Strategie 2025–2028

Gesundheitsförderung Schweiz fördert die eigene Wirkungsorientierung und die ihrer Partnerorganisationen mit geeigneten Massnahmen und Dienstleistungen.

Eine konkrete Massnahme im Jahr 2025

Digitale Übersichts- und Steuerungsinstrumente entwickelt

Im Rahmen des Wirkungsmanagements wurden digitale Dashboards entwickelt als Instrumente zur Übersicht und Steuerung. Sie ermöglichen eine strukturierte und aktuelle Sicht auf zentrale Leistungs-, Wirkungs- und Prozessindikatoren.

Die konsolidierte Darstellung relevanter Daten schafft Transparenz und unterstützt eine wirkungsorientierte Steuerung der Aktivitäten. Entwicklungen, Fortschritte und Handlungsbedarfe können frühzeitig erkannt und in die operative und strategische Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Mit diesen neuen Instrumenten haben wir sowohl die evidenzbasierte Steuerung als auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Massnahmen weiter verbessert und das Wirkungsmanagement gestärkt.

Zu den Dashboards:



Wirkungsmanagement

Evaluationen und Monitoringstudien

Der Jahresbericht Evaluationen und Monitoringstudien 2025 bietet interaktive Funktionen, klare Übersichten und schnelle Zugriffe auf zentrale Ergebnisse.





Wirkungsmanagement

Zahlen und Fakten 2025

0

Evaluationen von Projekten, Programmen und Angeboten begleitet und koordiniert

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Monitoringstudien in den Bereichen Ernährung und Bewegung, psychische Gesundheit und betriebliches Gesundheitsmanagement begleitet und koordiniert

0%

der geförderten Projekte extern evaluiert oder Gegenstand einer laufenden Evaluation



Mittelverwendung

Im Rahmen unseres gesetzlichen Auftrags setzen wir die finanziellen Mittel gezielt und wirkungsorientiert ein. Die Verwendung orientiert sich an den strategischen Schwerpunkten und an klar definierten Prioritäten. Damit stellen wir sicher, dass die finanziellen Ressourcen effizient und nachvollziehbar eingesetzt werden.



Strategisch fokussierter und wirkungsorientierter Mitteleinsatz

Die langfristige Finanzplanung sieht vor, dass von den rund 50 Millionen Schweizer Franken, welche die Stiftung jährlich einsetzt, im Durchschnitt rund 25% für die Projektbegleitung durch Gesundheitsförderung Schweiz und für die Administration aufgewendet werden. 75% der Mittel fliessen direkt in Projekte bzw. zu den Präventionsakteur*innen (u.a. Kantone).

Wie die Grafik zeigt, wurden die Mittel für das Jahr 2025 im Wesentlichen wie geplant eingesetzt. 21% entfielen auf Projektbegleitung und Administration. Demzufolge wurden 79% der Mittel in die Projekte unserer Partner, der Stiftung und in unsere verschiedenen Unterstützungsleistungen investiert.

Des Weiteren haben wir in den letzten Jahren diverse externe Überprüfungen durchlaufen, welche zu erfreulichen Ergebnissen kommen. Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat zuletzt 2023 den Mitteleinsatz überprüft und stellt Gesundheitsförderung Schweiz ein sehr gutes Zeugnis aus.



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Mittelverwendung

Bilanz und Erfolgsrechnung

In der Jahresrechnung finden Sie alle Zahlen und Erläuterungen zum Geschäftsjahr.



Gesundheitsförderung Schweiz

Wir sind eine privatrecht­liche Stiftung, die von Kantonen und Versicherern getragen wird. Mit gesetzlichem Auftrag initiieren, koordinieren und evaluieren wir Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von Krankheiten.



Unser Auftrag

Wir haben den gesetzlichen Auftrag, Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Verhütung von Krankheiten anzuregen, zu koordinieren und zu evaluieren (Krankenversicherungsgesetz, Artikel 19). Langfristig streben wir an, die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung messbar zu verbessern.

Wir wollen Menschen informieren, befähigen und motivieren, die eigene Lebensweise gesund zu gestalten. Zudem zielt unser Engagement auf das Stärken von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab, die diesen Prozess unterstützen.

Dabei unterliegen wir der Kontrolle des Bundes. Oberstes Entscheidungsorgan ist der Stiftungsrat. Die Geschäftsstelle besteht aus Büros in Bern und Lausanne.



Unsere Finanzierung

Jede Person in der Schweiz leistet einen monatlichen Beitrag von 40 Rappen zugunsten von Gesundheitsförderung Schweiz. Eingezogen wird dieser Betrag von den Krankenversicherern. Die Grundlage dafür bildet Artikel 20 des Krankenversicherungsgesetzes.





Stiftungsrat



Präsident

Raffaele De Rosa Vertreter der Kantone Regierungsrat Kanton Tessin



Vizepräsident

Reto Egloff Vertreter der Versicherer



Weitere Stiftungsratsmitglieder

Christophe Barman Vertreter der Konsumentinnen und Konsumenten Präsident Fédération Romande des Consommateurs (FRC), Lausanne

Prof. Henri Bounameaux Vertreter der Wissenschaft Vizepräsident Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Bern

Dr. Thomas J. Grichting Vertreter der Versicherer Mitglied der Generaldirektion - Generalsekretär Groupe Mutuel, Martigny

Nicole Kunz Vertreterin der Versicherer Legal, Risk und Compliance ÖKK, Landquart

Mirjam Lämmle Vertreterin der Gesundheitsligen CEO Krebsliga Schweiz, Bern

Edith Müller Loretz Vertreterin der Suva Mitglied der Geschäftsleitung Suva, Luzern

Linda Nartey Vertreterin des Bundes Vizedirektorin Bundesamt für Gesundheit (BAG), Bern

Florence Nater Vertreterin der Kantone Staatsrätin Kanton Neuenburg

Dr. med. Carlos Beat Quinto Vertreter der Ärzteschaft Mitglied Zentralvorstand Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH), Bern

Michaela Tschuor Vertreterin der Kantone Regierungsrätin Kanton Luzern





Aufsichtsbehörde

Eidgenössisches Departement des Innern (EDI)

Bundesamt für Gesundheit (BAG)





Organigramm der Geschäftsstelle





Geschäftsbericht als PDF

Wenn Sie den Bericht als PDF lesen möchten, können Sie ihn hier herunterladen. Das Dokument enthält alle Inhalte des Web-Berichts.







Gesundheitsförderung Schweiz Wankdorfallee 5 3014 Bern